Virginia Wenz – Projekt zu Zivilcourage

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Virginia Wenz absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Freiburger Tumorbiologie. Anlässlich der FSJ-Seminartage nahm die 20-Jährige an einem Projekt zum Thema Zivilcourage teil. „Weggeschaut ist mitgemacht“ nennt sich das Sozialexperiment, bei welchem die Jugendlichen und jungen Erwachsenen eindrucksvolle Erkenntnisse in punkto Zivilcourage in unserer Gesellschaft gewannen.

Belästigungen in der Öffentlichkeit sind keine Seltenheit. Genau hier setzte die Projektgruppe an und entwarf in einem Zugabteil der Regionalbahnstrecke zwischen Freiburg und Offenburg ein realistisches Szenario: Die Seminargruppe des Badischen Roten Kreuzes stellte unter Aufsicht eines in zivil gekleideten Polizisten in einem Vierer-Abteil des Zuges eine typische Belästigungs-Situation nach. Ein schüchternes junges Mädchen wird von einem jungen Mann bedrängt; sie weicht körperlich zurück, wehrt sich verbal und bittet schließlich andere Fahrgäste um Hilfe. Die Akteure, beide FSJler, haben Handlungen und Dialoge zuvor abgesprochen und miteinander einstudiert.

Wie reagieren die übrigen Fahrgäste? Ernüchternd und bemerkenswert zugleich, empfand Virginia Wenz die Resultate des Projektes. Sie schildert im Interview die einzelnen Verhaltensweisen der Mitfahrenden und zieht Schlussfolgerungen aus den durch das Projekt gewonnenen Erfahrungen.

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Dieser Beitrag wurde am Sonntag, 01. September 2013 um 00:01 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Freiwilliges Soziales Jahr abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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© Sebastian Hautli