Cornel Fix – Luftrettung

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Schnelles Eingreifen ist vor allem dann gefragt, wenn Menschenleben in Gefahr sind. Gerade in ländlichen Gegenden laufen bodengebundene Rettungsdienste manchmal Gefahr, zu spät am Unfallort oder Einsatzgebiet anzukommen. In solchen Fällen wird die Notfallmedizin über den Luftweg gewährt: Die Luftrettung kommt also immer dann zum Einsatz, wenn zeitnahes Handeln gefragt ist.

Cornel Fix (50), Rettungsassistent beim DRK Villingen-Schwenningen, begleitet den Rettungshubschrauber Christoph 11 bei seinen Einsätzen im Schwarzwald. Dank des Helikopters gelangen Notarzt und Rettungsasssistent zügig zum Ort des Geschehens. Daneben gewährt Christoph 11 einen schonenden Transport des Patienten in eine geeignete Klinik oder wird bei Intensivverlegungen von Schwerkranken oder -verletzten eingesetzt.
Die nicht ganz ungefährliche Rettungsaktion erfordert höchste Konzentration des Piloten wie auch des medizinischen Personals. Im Prinzip habe ein Luftrettungsassistent eine Doppelfunktion, meint Cornel Fix: Während des Fluges unterstütze man den Piloten, am Einsatzort dann den Notarzt.

Grundsätzlich muss im Zuge der Luftrettung ausgeprägtes Teamwork an den Tag gelegt werden; nur auf diese Weise können sämtliche Faktoren wie Luftraum, Wetterlage, Navigation und Flugverkehr beachtet und so eine effektive Rettungsaktion gewährleistet werden.

Angesichts der Anforderungen und gesetzlichen Regelungen der deutschen  Luftrettung ahnt man bereits, dass reale Helikoptereinsätze mit der fernsehtauglichen RTL-Variante Medicopter 117 nicht vergleichbar sind. Cornel Fix berichtet von kniffligen, tragischen, aber auch amüsanten Erlebnissen seines Berufsalltags mit Christoph 11.

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Dieser Beitrag wurde am Sonntag, 01. April 2012 um 00:01 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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© Sebastian Hautli