Till Mayer – Fotograf

Till Mayer reist seit fast 20 Jahren als Fotograf und Autor in die Krisenregionen dieser Erde, um über das Leid der dort lebenden Menschen zu berichten. Häufig im Auftrag des Deutschen Roten Kreuzes. Ob in Afghanistan, Sierra Leone oder Äthiophien, wo Mayer unterwegs ist, herrschen meist schreckliche Bedingungen für die Zivilbevölkerung.

Das Ziel des 39-jährigen Redakteurs aus Bamberg: Mit seinen Fotos auf die Situation armer Menschen aufmerksam zu machen. Vor allem auf jene, an die keiner mehr denkt. Zum Beispiel Agent-Orange-Geschädigte aus Vietnam. Im Gespräch erzählt er unter anderem über seinen Aufenthalt in einem Dorf in Äthiopien, wo der Dorfälteste die an Hunger sterbenden Kinder vor ihm aufgereiht hat und über seine Begegnung mit zugekifften Kindersoldaten in Sierra Leone, die ihre Eltern erschießen mussten. Auch erklärt er, warum es keinen Sinn macht, einen Schokoriegel an Hungernde zu verschenken und wie es ihm gelingt, die Würde der Protagonisten auf seinen Fotos zu erhalten.

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Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 01. Dezember 2011 um 00:01 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein, Auslandshilfe abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Kommentar »

  1. Tolles Interview! Da wird einem bewusst, wie wichtig die Presse ist. Aber auch welche Macht und vor allen Dingen welche enorme Verantwortung der Journalismus hat!

    Comment: Anne B. – 01. März 2012 @ 14:39

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© Sebastian Hautli