Joscha Plötz – Mobiler Sozialer Dienst

Der Zivildienstleistende Joascha Plötz aus Kirchzarten ist einer der letzten seiner Art. Seit am 1. Juli 2011 die Wehrpflicht abgeschafft wurde, ist auch das Ende des Zivildienstes besiegelt. Noch bis zum Ende des Monats besucht der 19-Jährige ältere Menschen im Rahmen seiner Tätigkeit beim Mobilen Sozialen Dienst beim DRK-Kreisverband Freiburg. Er saugt Staub, geht mit den älteren Herrschaften einkaufen und auch spazieren. „Zu einigen habe ich eine richtige Beziehung aufgebaut, wir freuen uns, wenn wir uns sehen“, erzählt Joscha.

Eigentlich ist er ein schüchterner Junge, es fiel ihm nicht leicht, Gespräche mit anderen zu beginnen. „Für mich war es eine große Hilfe, wenn die älteren Leute angefangen haben zu reden, ich habe dann auch gerne von mir erzählt. Schön ist auch, wenn es die Menschen interessiert, was man erzählt“, sagt Joscha.

Und dabei wäre es fast dazu gekommen, dass Joscha Plötz seinen Zivildienst nicht hätte antreten müssen, da die Zivildienstzeit zuerst von 9 auf 6 Monate verkürzt und zum 1. Juli letzlich ganz abgeschafft wurde. Da Joscha zum 1. März angefangen hat, hätte es sich für vier Monate nicht gelohnt. Er hat freiwillig zwei Monate drangehängt und sich damit bewusst für den Zivildienst entschieden, auch ohne Verpflichtung.

(Sorry für die Störgeräusche im Hintergrund, beim nächsten Mal herrscht striktes Handy-Verbot 🙂 )

>> zum mp3-Download

Dieser Beitrag wurde am Montag, 01. August 2011 um 00:06 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein, Mobiler Sozialer Dienst abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

«  –  »

Keine Kommentare »

No comments yet.

Leave a comment

*

Kategorien

Neueste Beiträge

Schlagwörter



© Sebastian Hautli