Irmgard Peruzzi – Rettungshundestaffel

Irmgard Peruzzis Arbeit beginnt dort, wo die Möglichkeiten der Polizei zu Ende sind: bei der Suche nach vermissten Personen, die bis auf ihren Geruch nichts hinterlassen haben. Da kommen ihre Rettungshunde zum Einsatz. Denn der Geruchssinn von Hunden ist etwa eine Million Mal besser als der von Menschen. Die 49-Jährige aus dem DRK-Kreisverband Säckingen züchtet  russische Windhunde und kam mit diesen bereits bei zahlreichen spektakulären Fällen zum Einsatz.

Die Schweizerin bildet Trümmer-, Flächenspür- und Mantrailerhunde aus. Das sind drei Rettungshunde-Kategorien, in denen an die Tiere unterschiedliche Anforderungen gestellt werden. Vor allem die Ausbildung zum Mantrailer (Personenspürhund) ist äußerst anspruchsvoll.

Anhand des Geruchs der vermissten Person – der beispielsweise an einem Kleidungsstück haftet- kann der Mantrailer noch Tage später der Spur folgen und die Person ausfindig machen.

Leider werden Vermisste manchmal auch tot gefunden, oder schwer verletzt. Es gibt jedoch auch Einsätze, die sogar äußerst belustigend sind. So zum Beispiel bei einer Trainingseinheit im Wald, bei der ein Hund ein Liebespärchen aufgestöbert hat.

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Dieser Beitrag wurde am Samstag, 30. April 2011 um 22:30 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein, Rettungshundestaffel abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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© Sebastian Hautli