Harald Birmelin – Blutspende

Allein in Baden-Württemberg werden täglich mehrere tausend Blutkonserven benötigt, für Krebskranke, während Operationen und nach Unfällen. Harald Birmelin (42) organisiert im DRK-Ortsverein Königschaffhausen seit mehr als 20 Jahren die Blutspendeaktionen. Jeweils bis zu 400 Spender kommen zwei Mal pro Jahr zum Aderlass. Von der Blutspende profitiert nicht nur der Patient, der das gespendete Blut bekommt.

Denn bevor die Nadel zum Einsatz kommt, wird der Spender von einem Arzt untersucht. „Wer drei Mal im Jahr Blut spendet, wird drei Mal häufiger ärztlich untersucht. Das ist auf jeden Fall eine gesundheitliche Vorsorge“, sagt Birmelin.

Es gibt allerdings auch Ausschlusskriterien: Wer unmittelbar eine Zahnoperation hinter sich hat oder sich ein Piercing hat stechen lassen, darf für einen gewissen Zeitraum nicht spenden.

Das Thema Blutspende bleibt in jedem Fall in den nächsten Jahren aktuell, in der Forschung gibt es noch keine Aussicht auf einen künstlichen Ersatz für menschliches Blut.

Welches prägende Erlebnis ihn zur Blutspende gebracht hat und welche Sicherheits- und Hygienevorkehrungen bei den Blutspendeterminen getroffen werden, erzählt Harald Birmelin im Interview.

Informationen gibt es unter www.blutspende.de oder kostenfrei unter 0800 – 1194911.

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Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 31. März 2011 um 22:30 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein, Blutspende abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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3 Comments »

  1. Vielen Dank an Sebastian Hautli für die richtigen Fragen und an Harald Birmelin für die kompetenten Antworten in diesem Interview. Interessant und informativ gemacht. Super!

    Die Aussagen vermitteln das große Engagement der ehrenamtlichen DRK-Helferinnen und -Helfer, die sich bei über 700 Blutspendeaktionen jährlich im Bereich des DRK-Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz in die Aufgabe einbringen und ohne die die Durchführung nur schwer möglich wäre.

    Ohne die freiwilligen Blutspenderinnen und Blutspender, die bei den vorgenannten Blutspendeaktionen rund 120.000 Blutspenden erbringen, wäre die Aufgabe überhaupt nicht durchführbar. Auch dies wird im Interview deutlich.

    Besten Dank an alle, die sich in die Aufgabenerfüllung der Versorgung der Krankenhäuser mit Blut und Blutbestandteilpräparaten einbringen.

    Comment: Franz Schmidt – 06. April 2011 @ 03:42

  2. Herzlichen Dank Herrn Sebastian Hautli und Herrn Harald Birmelin für das hochinteressante Interview. Das ist Blutspenderwerbung auf den Punkt gebracht! Wer diesen Beitrag gehört hat und immer noch nicht zum Blutspenden geht – den kann auch ich wohl nicht dazu bewegen. Allen, die weitere Informationen wollen empfehle ich die kostenlose Hotline 0800 – 11 949 11 bzw. die Homepage http://www.blutspende.de

    Comment: Peter Preissler – 08. April 2011 @ 18:39

  3. Zuerst einmal einen herzlichen Dank an Harald Birmelin. Das Interview mit Sebastian Hautli zeigt einmal mehr, wie unglaublich kompetent und engagiert „unsere“ Ehrenamtlichen im Badischen Roten Kreuz sind. Ich bin immer wieder voller Respekt. Bei Harald ist es natürlich auch die gelungene Kombination aus seiner Professionalität als Rettungsassistent und seiner ehrenamtlichen Leidenschaft. Neben den vielen interessanten fachlichen Informationen finde ich noch mal interessant, welche Rolle die Blutspende im Rahmen des Bevölkerungsschutzes spielt. Eine ja – naturgemäß – selten berücksichtigte Komponente. Dass die Blutspendeaktionen in K´Schaffhausen so gut laufen hat auch damit was zu tun, dass es dort gelungen ist, die Aktionen zu einem „Ereignis“ im Ort zu machen. Das ist wohl auch das Erfolgsrezept: Menschen durch Information und eigenes Engagement dazu zu begeistern, etwas Sinnvolles zu tun und dabei auch noch Freude zu haben. Nachahmenswert.

    Comment: Andreas Formella – 09. April 2011 @ 09:25

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