Thomas Behringer – Rettungsdienstleiter

Thomas Behringer

Thomas Behringer arbeitet seit 22 Jahren im Rettungsdienst des DRK und ist seit 2008 Leiter in Villingen-Schwenningen. Er erzählt unter anderem über die psychische Belastung eines Rettungsassistenten und die Frustration, wenn Kollegen in einer Nachtschicht fast ausschließlich wegen „Alkohol-Einsätzen“ raus müssen.

Auch die Regeneration nach anstrengenden Schichten sowie die Ausbildung im DRK sind Themen. Genauso wie die Konkurrenz-Situation im Bereich des Krankentransports. Dort gibt es Mitbewerber wie die Malteser sowie private Dienstleister, gegen die sich Behringer und sein Team zur Wehr setzen. Ebenfalls ein Thema im Schwarzwald: die Luftrettung. Vor allem im Winter, wenn die Straßen glatt oder schneebedeckt sind, können die Hilfsfristen in abgelegenen Dörfern nur mit dem Helikopter eingehalten werden.

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Dieser Beitrag wurde am Sonntag, 31. Oktober 2010 um 22:40 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein, Rettungsdienst abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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3 Comments »

  1. Ich finde unsere neue Errungenschaft – Menschen im Gespräch – den Podcast des Badischen Roten Kreuzes – total klasse. Eine super Gelegenheit, die vielen tollen Kolleginnen und Kollegen noch mal ganz anders wahrzunehmen. Prima. Danke auch an Sebastian für die guten und punktgenauen Fragen.

    In Thomas` Interview finde ich den Aspekt der psychologischen Betreuung am interessantesten. Was Sandra in ihrem Interview für Betroffene von Notfällen beschreibt, wird sehr deutlich als wichtiges Thema auch für die hauptberuflich Aktiven beschrieben – gerade im Rettungsdienst. Ich bin froh, dass wir hier als Rotes Kreuz mittlerweile auch Möglichkeiten der Entlastung bieten. Grüße an alle, die gerade draußen unterwegs sind …

    Comment: Andreas Formella – 10. November 2010 @ 21:47

  2. Gutes Interview wie ich finde. Was mir aber missfällt, ist die Aussage, dass es ohne Ehrenamtliche nicht im RD geht. Wieso bekommen es andere Bundesländer denn hin, ohne Ehrenamtliche im RD zu arbeiten!?

    Comment: alltagimrettung – 17. November 2010 @ 23:50

  3. Durch deinen Namen gehe ich mal davon aus, das du dich im drk auskennst.
    Das Drk kommt aus dem Ehrenamt und deshalb sollte man diesen Grundstock der
    Nächstenliebe auch nicht weg nehmen.
    Ich denke, das man bei den Ehrenamtlichen merkt woher die Motivation kommt.
    Wo ich dir recht gebe ist, das jeder Patient die beste Versorgung bekommen soll. Aber genauso wie es schlechte ehrenamtliche gibt, gibt es schlechte Hauptamtliche.

    Comment: unbekannt – 21. November 2010 @ 21:56

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© Sebastian Hautli